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In der täglichen Arbeit bei Perfact streben wir kontinuierlich danach, für unsere Kunden einen Mehrwert zu generieren. Hierbei setzen wir nicht nur auf unser Fachwissen und unsere technologischen Ressourcen, sondern sind uns bewusst, dass der menschliche Faktor eine ebenso große Bedeutung einnimmt. Obwohl Zahlen und Fakten oft logisch und konstant sind, stellen Menschen das genaue Gegenteil dar. Sie sind unberechenbar und veränderlich; jeder Einzelne ist einzigartig und kann nicht einfach in einem System oder einer Excel-Tabelle erfasst werden. Wie können wir also den menschlichen Faktor beeinflussen und verändern?

Menschen sind tendenziell nicht besonders veränderungsfreudig. Zwar möchten sie Veränderungen manchmal, doch sie tatsächlich umzusetzen, ist oft eine Herausforderung. Es ist daher bemerkenswert, dass wir die Arbeit mit Menschen, die als die schwierigste Tätigkeit überhaupt gilt, oft als „Soft Skills“ bezeichnen, wenn wir über persönliche Eigenschaften sprechen. In Wirklichkeit erfordert die Arbeit mit Menschen jedoch ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und ist sehr anspruchsvoll. Wenn jedoch genügend Verwirrung (unabhängig von ihrem Umfang) vorhanden ist, kann dies Raum für Wachstum schaffen. Wachstum beginnt mit dem Willen zur Veränderung, und wie Sokrates sagte: „Selbsterkenntnis ist der Anfang aller Weisheit“.

Unsere Berater für menschliche Entwicklung, Karina und Jean, haben täglich mit Coachees, Organisationen, Führungskräften und Vorständen zu tun, die in ihrem Arbeits- oder Privatleben auf Hindernisse stoßen. Die Anfragen reichen von angehenden Managern, die Schwierigkeiten haben, sich im Team zurechtzufinden, bis hin zu langjährigen Arbeitnehmern, die sich fragen, ob es das alles gewesen ist. Auch private Themen wie Burn-out, Beziehungsprobleme oder bestimmte Verhaltensweisen, die dem Coachee und seinem Umfeld schaden, werden angesprochen.

Human Developement

Trotz der unterschiedlichen Anliegen ihrer Klienten haben Karina und Jean eine Gemeinsamkeit in ihrem Ansatz festgestellt. Sie glauben, dass jeder sich irgendwann mit sich selbst auseinandersetzen muss und die Verantwortung für Veränderungen übernehmen muss. Es gibt leider keinen einfachen Knopf, der die Arbeit erledigt; es ist eine schwierige Entdeckungsreise mit Höhen und Tiefen, die sich jedoch lohnt. Jeder muss es selbst tun, auch wenn eine unterstützende Hand im Rücken helfen kann.

Methoden

Doch warum gestaltet sich die Verhaltensänderung so schwierig? Dies lässt sich auf logische Weise erklären: Unser Verhalten ist eine Summe all dessen, was wir seit unserer Geburt erlebt, gesehen und gehört haben – eigene Erfahrungen, aber auch Einflüsse von außen. Dies macht jeden Menschen einzigartig, aber es erschwert auch Veränderungen. Schließlich kann man Verhaltensweisen, die sich über 30, 40 oder 50 Jahre eingeschliffen haben, nicht einfach von heute auf morgen ändern.

Deshalb bieten wir bei Perfact kein Coaching mit nur einer oder zwei Sitzungen an. Unsere Berater Karina und Jean bieten ein Transformations-Coaching an, das auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit ausgerichtet ist und Versuch und Irrtum beinhaltet. Ziel ist es, sich als Coaches und Mentoren irgendwann selbst überflüssig zu machen. Verhaltensänderungen lassen sich mit dem Erwerb des Führerscheins vergleichen: Man kann vorher so viel üben, wie man möchte, aber man lernt erst wirklich, wenn man aktiv mit dem Fahren beginnt.

Wir bieten keinen „fertigen“ Lösungsansatz an, sondern vielmehr einen vollständigen Coaching-Prozess, der Methoden wie MapsTell, ODC und DISC beinhaltet. Diese Coaching-Techniken werden mit einer umfassenden Analyse des Persönlichkeitstyps und der Charakterstruktur kombiniert. Es handelt sich also um eine maßgeschneiderte Arbeit, bei der die persönliche Entwicklung und das Endresultat im Mittelpunkt stehen. Dank ihrer eigenen Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen und Positionen, einschließlich Management, wissen Karina und Jean, wie es ist, mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Dies ermöglicht es ihnen, sich gut in die Situation ihrer Kunden einzufühlen, insbesondere wenn es um Führungskräfte oder Direktoren geht, die wirklich etwas tun wollen, um die Kultur oder Prozesse innerhalb ihrer Organisation zu optimieren.

Tough Love

Eine gründliche und angemessene Methodik ist zwar wichtig, jedoch liegt die eigentliche Arbeit in der Verantwortung des Coachees selbst. Daher ist Coaching nicht immer sanft und erfordert klare Konfrontationen, um dem Coachee die nötige Einsicht zu verschaffen. Karina und Jean sind als Coaches neben den verschiedenen Methoden selbst ein wichtiges Instrument in ihrem Prozess. Ihr direkter Coaching-Stil und Jeans militärischer Hintergrund sind eine perfekte Kombination, um sowohl öffentliche als auch private Kunden optimal zu betreuen. Konfrontatives und bei Bedarf provokatives Coaching wird dabei stets mit Empathie durchgeführt.

Die tatsächlichen „Hard Skills“ liegen somit in unseren persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften. Auch wenn sie in technischen Branchen oft unverzichtbar sind, gehen sie meist Hand in Hand mit den so genannten Soft Skills. Denn unabhängig von guten Ideen und Beherrschung aller Prozesse ist es die Fähigkeit zur Zusammenarbeit, die Fähigkeit, Kollegen zu begeistern und die Fähigkeit, gut zu planen, die den Unterschied ausmachen. Es ist das Verhalten und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen, die im Unternehmen von unschätzbarem Wert sind.