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Seien Sie gut vorbereitet! Verpflichtende Sicherheitszertifizierung (ViA) ab 2022 für Bauunternehmen

17 Juni 2021

Es gibt sie schon eine Weile, aber ab dem 1. Januar 2022 wird die ViA (Sicherheit in der Beschaffung) in den Niederlanden verpflichtend sein. Dies gilt für Bauunternehmen, die Aufträge für die Regierung ausführen oder Bauunternehmen, die dem Governance Code for Safety in Construction (GCVB) angeschlossen sind.

ViA was?

Schwere Unfälle passieren in der Baubranche immer noch zu oft. Viele dieser Konstruktionsfehler oder Unfälle können durch gutes Management, Kommunikation und Wachsamkeit verhindert werden. Ein bewussterer Umgang mit Sicherheit und deren Verankerung in der Unternehmenskultur führt zu weniger Unfällen auf der Baustelle.
Um die Sicherheit im Bausektor auf ein höheres Niveau zu heben, haben die Unterzeichner des GCVB gemeinsame Vereinbarungen getroffen. Diese Vereinbarungen sind in der ViA (Sicherheit bei Ausschreibungen) festgeschrieben und werden 2022 in Kraft treten. Die Einhaltung des ViA kann sich auf die Auswahlkriterien in einer Ausschreibung oder als Teil eines Vertrages beziehen.

Sicherheit auf der Leiter

Die Safety Ladder wird verwendet, um den Grad des Sicherheitsbewusstseins innerhalb einer Organisation zu bestimmen. Die Sicherheitsleiter besteht aus fünf Stufen, die jeweils die Entwicklungsphase einer Organisation angeben, mit dem Ziel, Organisationen zu ermutigen, eine Stufe nach der anderen aufzusteigen.
Die Sicherheitsleiter zoomt auf das Verhalten und beleuchtet daher andere Aspekte als die Systeme wie ISO 45001 und VCA.

Organisationen, die Aufträge für die Unterzeichner des GCVB durchführen, müssen mindestens Stufe 2 erfüllen.

Ehrliche und unabhängige Bewertung

Die Baufirmen müssen ihr Niveau durch ein Zertifikat nachweisen. Je nach Risikoprofil und Auftragswert der Ausschreibung muss das Bauunternehmen prüfen, wie es sich zertifizieren soll. Es kann sein, dass eine „Selbstbeurteilung“ durchgeführt werden muss oder dass eine professionelle Zertifizierungsstelle dies tun muss. Die Sicherheitsspezialisten von Perfact Group können Ihnen helfen, den richtigen Weg zu finden. Darüber hinaus unterstützen und entlasten wir Sie beim Durchlaufen bestimmter Zertifizierungsprozesse, die oft zeitaufwändig und kompliziert sind.

„Der Zertifizierungsprozess, zum Beispiel der ‚Self-Assessment‘, besteht nicht nur aus dem Ausfüllen eines umfangreichen Fragebogens, sondern auch aus der Erstellung einer ‚Gap-Analyse‘ und eines Aktionsplans. Anschließend prüft und verifiziert die Ladder Certifying Institution (LCI) alle Dokumente auf der Grundlage von Interviews und Vor-Ort-Besuchen. Der LCI ermittelt dann die erreichte Leiterstufe und das Zertifikat wird vergeben. Alles in allem ein zeitaufwendiger Prozess“, sagt Leon Mullers, Spezialist für Sicherheit und Qualität bei Perfact.

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